Silke Lautenschläger (Mitte) zu Besuch im Landkreis Fulda
Besuch aus Wiesbaden hatte Anfang August 2010 die Gas- und Wasserversorgung Fulda (GWV), die eine innovative Anlage zur Produktion von Bio-Erdgas plant.
Mit 70 Prozent Anteil am Energieverbrauch eines Haushaltes ist die Heizung der größte Energieschlucker. Sparsames Wirtschaften ist also nicht nur zum Schutz der Umwelt wichtig. Es kann auch den Geldbeutel spürbar entlasten.
Die wichtigsten Tipps auf einen Blick:
Die effektivste Methode ist die Wahl der richtigen Raumtemperatur. Empfohlene Werte sind für: Badezimmer 24°C, Wohnzimmer 22°C, Kinderzimmer, Küche und Hobbyraum 20°C, Arbeitszimmer und Schlafzimmer 18°C. Jedes Grad, das die 20er-Marke überspringt, erhöht den Verbrauch um sechs Prozent!
Falls Ihre Heizungsanlage nicht über eine automatische Nachtabsenkung verfügt, sollten Sie die Temperatur in den Räumen nachts um fünf Grad drosseln. Eine exakte Temperaturregelung ermöglichen moderne Thermostatventile.
Möbel und Gardinen vor Heizkörpern verhindern die Zirkulation im Raum.
Abends Klapp- und Rollläden schließen!
Lassen Sie einen Raum nie ganz auskühlen, bei längerer Abwesenheit den Raumthermostaten auf 16 Grad einstellen.
Vermeiden Sie während der Heizperioden Dauerlüften und gekippte Fenster. Stoßlüften – bei gedrosselten Thermostaten – hat den selben Effekt.
Heizungs- und Warmwasserrohre im Keller sollten gedämmt und die Türen zu beheizten Räumen geschlossen sein.
Warten Sie nicht, bis die Heizung streikt.
Wer die Anlage regelmäßig fachmännisch kontrollieren lässt, vermeidet Ärger und teure Reparaturen.
Kraftpaket im Keller - für Wirtschaftlichkeit und Ökologie
Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist eine besonders energieeffiziente Technologie, weil sie bei der gleichzeitigen Erzeugung von Strom (Kraft) und Wärme hervorragende Wirkungsgrade erzielt.