Hoher Stellenwert des Umwelt- und Klimaschutzes
Der beste Weg, dem Klimawandel entgegenzutreten, ist die Vermeidung von Emissionen. „Für unser Unternehmen hat der Klimaschutz einen hohen Stellenwert“, unterstreicht GWV-Geschäftsführer Dipl. Soz. Oec. Martin Heun. „Deshalb setzen wir auf die effiziente Kraft-Wärme-Kopplung und investieren in eine Bio-Erdgas-Anlage, die ohne nachwachsende Rohstoffe betrieben wird. Auch sind wir ständig bestrebt, die Effizienz in der gesamten Prozesskette der betrieblichen Abläufe zu optimieren und Ressourcen einzusparen. Mit der Einführung von klimaneutralen Erdgaspaketen gehen wir nun noch einen Schritt weiter.“ GWV selbst ist bereits seit 2009 klimaneutrales Unternehmen.
Klimaneutralität durch Kompensation von Emissionen
Wer sich für GWV BlueGas entscheidet, vermeidet rechnerisch sowohl die direkten Emissionen aus der Verbrennung des Erdgases, als auch die indirekten Kohlendioxid-Emissionen, die beispielsweise bei der Gewinnung und Verteilung des Erdgases entstehen. Denn für die entsprechenden Erdgas-Mengen werden Zertifikate an regenerativen Energie-Projekten erworben. Das heißt: Die beim Einsatz des Erdgases unvermeidbare Kohlendioxid-Emissionen werden an anderer Stelle nachweislich kompensiert. Das System ist sehr transparent, die Zertifikateregister sind öffentlich einsehbar. GWV BlueGas wird vom TÜV NORD geprüft und entsprechend mit Siegel „Klimaneutrales Gasprodukt“ zertifiziert. So wird ein hoher Qualitätsstandard garantiert.
Für ein Einfamilienhaus mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden müssen rund 4,4 Tonnen Kohlendioxid kompensiert werden.
Alle wichtigen Fragen zu GWV BlueGas:
„Wer stellt sicher, dass die Zertifikate korrekt ausgestellt werden?
Die ausgewählten Projekte erfüllen höchste internationale Standards, deren Einhaltung durch den Standardgeber (z.B. UN, WWF) sowie unabhängige Prüfer (z.B. TÜV) überwacht werden.
„Gehen die Projektentwickler bei Finanzierung in Vorleistung und das Geld kommt nachträglich durch die Zertifikate wieder rein oder werden die Zertifikate verkauft und dann startet das Projekt?“
Das ist unterschiedlich, aber in der Regel müssen die Projektentwickler in Vorleistung gehen.
„Wie wird sicher gestellt, dass die Zertifikatserlöse keine Wind-Fall-Profits sind. Also Projekte finanziert werden, die sowieso gemacht würden?“
Die Projektstandards verhindern dies durch sog. Zusätzlichkeitskriterien. Es gibt hierzu klare Berechnungsvorschriften und Leitlinien anhand derer belegt werden muss, dass ohne die Förderung das Projekt keine Chance zur Realisierung hätte.
„Die Projekte sind weltweit. Wäre es nicht sinnvoller und besser „überwachbar“, wenn die Projekte in Europa wären?“
Nein, denn wir brauchen einen globalen Wissens- und Technologietransfer. Darüber hinaus geht es neben der CO2-Neutralisierung auch darum, die sozialen Umstände der betroffenen Bevölkerung vor Ort zu verbessern.
„Warum werden keine Projekte in Deutschland gefördert?“
Derzeit werden kaum nationale Projekte initiiert bzw. existierende Programme oftmals unzureichend angenommen. Hintergrund ist unter anderem die Rechtsunsicherheit bei diesen so genannten JI-Programmen.
„Wie kann mit so wenig Geld so viel erreicht werden?“
Projekte in der dritten Welt sind aufgrund der geringen Energiewirkungsgrade meist sehr effizient umsetzbar.
'Reichen die bestehenden Projekte, um wirklich etwas zu bewegen ?“
Es sind weltweit derzeit fast 2.000 Projekte registriert mit steigender Tendenz. Je mehr Menschen sich auf freiwilliger Basis zusammenfinden und das Handeln nicht der Politik überlassen, desto mehr können sie bewegen.
„Benötigt man für GWV BlueGas Zusatzgeräte?“
Da sich an der Beschaffenheit des Erdgases nichts ändert, kann die bestehende Heizungsanlage weiter genutzt werden.
Wenn Sie GWV BlueGas beziehen möchten, fragen Sie unsere Energieberatung, Tel. 0661 299-190.
Alle Fragen finden Sie auf dieser Seite auch zum Download.